
Tja und dann müssen wir noch von einem recht traurigen Ereignis berichten. In einem früheren Eintrag hatte ich noch berichtet, dass viele Bäume in unserer Straße Ihrer Krone beraubt wurden. In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich, dass war's - der Rest bleibt stehen. Falsch gedacht! An diesem Wochenende waren die Bäume komplett weg - einfach weg und zwar alle in unserer kleinen Straße und viele in den anliegenden Straßen.
Um zu verstehen warum das passiert, waren wir am Sonntag bei einer Veranstaltung der CDU (der Bürgermeister und einige Gemeindevertreter sind CDU Mitglieder), dem Dorfgespräch in Ahrensfelde. Dort meldeten sich einige Anlieger der betroffenen Straßen zu Wort und wollten wie wir Antworten. Doch leider gibt es keine befriedigende Antwort. Es läuft alles nach Plan, es ist alles gesetzmäßig (zumindest nach der Auffassung der Gemeindevertreter), die Bäume wurden wohl mehrfach begutachtet, die Untere Naturschutzbehörde hat Ihr OK dazu gegeben und außerdem sind wir ja auch selbst Schuld, da wir uns nicht über das Projekt informiert haben.
Liebe Gemeindevertreter wir haben uns sehr wohl informiert, zumindest haben wir es versucht. Im Amtsblatt gab es eine Notiz, dass gebaut werden soll. Darauf hin haben wir einen netten Brief an die Gemeinde geschrieben, dass wir die neuen Eigentümer sind, wo wir zurzeit wohnen und wie wir zu erreichen sind. Wir haben weder in unserem Briefkasten in Ahrensfelde, noch in dem Briefkasten in unserer Wohnung eine Information darüber erhalten, dass alle Bäume in unserer Straße gefällt werden. Übrigens, die anderen Bewohner in unserer Strasse in Ahrensfelde wussten das auch nicht - mhh, komisch. War das vielleicht doch eine Nacht- und Nebelaktion um alle zu überraschen? Wenn man in einer Sackgasse alle Bäume fällen muss um eine Strasse zu bauen, sagt einem doch der gesunde Menschenverstand - da stimmt etwas nicht, die Relationen stimmen nicht.
Zusammenfassung: Ja, wir finden es gut das die Straßen weiter ausgebaut werden - Nein es ist keine Steigerung der Lebensqualität und des Wertes unserer Grundstücke, wenn dafür massenhaft gesunde, leistungsfähige Bäume geopfert werden. Die dafür versprochenen Neuanpflanzungen werden sicher erst in vierzig Jahren einen adäquaten Ersatz darstellen.
Mehr Informationen findet Ihr im Barnim Blog und zwar genau hier und dort.
Sonntag, 9. März 2008
Kahlschlag in Ahrensfelde
Unsere Hecke war beim Friseur

Geschafft - dieses Wochenende haben wir dazu genutzt unser ca. 15 Meter langes und 2 Meter hohes "Ligusterbuschwerk" am Ende des Grundstückes in eine Hecke zu verwandeln. Für ein Erstlingswerk ist es doch gut gelungen, oder? Ein äusserst spießiges "Betreten Verboten" Schild hat es auch noch an einen Pfeiler des Zaunes geschafft.
Mittwoch, 5. März 2008
BG Bau
Die Berufsgenossenschaft Bau hat sich in den letzten Tagen bei uns gemeldet und um die Rücksendung eines Meldebogen "gebeten". Dort muss man für jedes Gewerk angeben, ob und von wem es ausgeführt wird. Die meisten Gewerke werden von der BauUnion bzw. den jeweiligen Subunternehmen ausgeführt. Doch bei den ein oder zwei Gewerken, die übrig bleiben, wissen wir jetzt noch nicht ob diese in Eigenleistung oder von einer Firma durchgeführt werden. Einschicken sollen wir den Meldebogen aber innerhalb von zehn Tagen, mhh.
Tja und dann gibt es da noch diesen Foreneintrag:
BG Bau: Zwangsbeiträge ohne Gegenleistung
Da denkt man, wenn man schon diese Zwangsbeiträge zahlt sind wenigstens die Helfer mit versichert - aber denkste, die BG Bau redet sich ziemlich dreist über den Begriff "Gefälligkeitsleistung" raus und verweigert die (nach gesundem Menschenverstand) eigentlich fälligen Zahlungen, wenn es denn mal ernst wird. Muss man seine Helfer denn jetzt noch zusätzlich versichern? Wenn ja, wann genau, wie und wo?
Baubeginn
Heute hat uns unser Rohbaubauleiter der BauUnion 1905 angerufen - am 19.03.2008 treffen wir uns auf unserem Grundstück und dabei wird das Schnurgerüst errichtet. Einen Tag später, an Gründonnerstag, wird mit dem Bodenaushub begonnen und der Bettungskörper für die Bodenplatte aufgebaut. Langsam wird es wirklich ernst ...
Sonntag, 2. März 2008
Strassenbau II
Beim heutigen Besuch unseres Grundstückes (Wir wollten wissen, ob Orkan Emma auch bei uns gewütet hatte.) stellten wir erschrocken fest, das in der Goethestrasse einige Bäume gefällt und fast alle Bäume Ihrer Krone beraubt waren. Die armen Bäume sahen richtig "nackig" aus. Die Bäume in den Parallelstrassen waren noch unberührt - mal sehen wie lange. Klar 'ne Strasse wollen wir alle, aber muss man denn die Bäume so ratzekahl wegschneiden oder gleich ganz abholzen?
Wir haben keine Ahnung von Baumschnitt/-pflege aber es sah schon "krass kurz" aus.
Was mir beim Googeln noch so aufgefallen ist: Die Baumdiskussion scheint noch nicht ganz ausgetragen zu sein. Die CDU in Ahrensfelde berichtet hier und die Leute vom Barnim Blog haben der Geschichte sogar schon zwei Artikel gewidmet, siehe Blog vom 26.12.2007 und 09.01.2007 (besonders interessant sind die Kommentare). Nur die Goethestrasse wird in dieser Diskussion außen vor gelassen, obwohl auch hier gebaut werden soll - komisch ....
Freitag, 29. Februar 2008
Baustrom II
Gestern ist die erste Abschlagsrechnung für unseren Baustrom angekommen. Wir haben den Tarif "local classic Baustrom" - da weder Google noch ich diesen Tarif kennen vermute ich, es handelt sich um den Tarif "local classic". E.ON möchte pro Monat 75,- EUR Abschlag erhalten, d.h. Sie erwarten einen monatl. Verbrauch von ca. 317 kWh.
Das ergibt sich indem man den monatl. Leistungspreis (60,- EUR/Jahr) und den Mess-/Leistungspreis (29,70 EUR/Jahr) = 7,475 EUR/Monat vom gewünschten Abschlag in Höhe von 75,- EUR abzieht und die restlichen 67,525 EUR durch den Arbeitspreis von 0,213 EUR teilt.
Da stellen sich mir drei Fragen:
- Stimmen meine Annahmen? Kann jemand bestätigen das "local classic Baustrom" und "local classic" die gleichen Konditionen haben?
- Könnte man jetzt schon den Versorger wechseln? Wir würden gern auch während der Bauphase unseren Strom bei Lichtblick beziehen, das wäre günstiger und sauberer.
- Wie viel Baustrom braucht man denn so?
Dienstag, 26. Februar 2008
Bauherrenberater
Im letzten Jahr sind wir Mitglied im Bauherrenschutzbund geworden, da wir beide keine Ahnung haben was wir tun - aehm - keine Ahnung davon haben, wie denn so ein Haus gebaut werden soll und auf welche "Kleinigkeiten" wir achten müssen. Das schöne an dieser Mitgliedschaft ist, dass wir auf ein Netzwerk von Experten rund um den Bau zurückgreifen können. Unseren Hausbau wird der Bauherrenberater Herr Dipl.-Ing. Andreas Raschke aus Schwanebeck begleiten.



